Dass der erfasste Bestand und das Regal nicht genau übereinstimmen, kommt in jedem Betrieb vor: eine Inventurdifferenz, eine noch nicht erfasste Eingangsrechnung, ein falsch zugeordneter Barcode. Die Frage lautet: Soll das Programm den Verkauf stoppen, während der Kunde an der Kasse wartet?
TEON Perakende warnt in diesem Fall, hält den Verkauf aber nicht an. Der Grund ist einfach: Die Ware liegt vor, der Kunde hält sie in der Hand und will zahlen. Den Verkauf zu stoppen hieße, vorhandene Ware nicht zu verkaufen; der Fehler in der Erfassung lässt sich dagegen später bereinigen. Die Warnung erscheint trotzdem, denn wer das Lager verantwortet, sollte davon wissen.
Im Bestandsmodul ist dieselbe Entscheidung als eigene Einstellung hinterlegt und kennt drei Stufen: frei, warnen, sperren. Wichtiger als die Stufe ist, dass negative Bestände an einer Stelle zusammenlaufen und regelmäßig durchgesehen werden. Alle Warnungen abzuschalten und danach nie hinzusehen ist die schlechteste Möglichkeit.